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Die Reise hinter Mara On Tour
Für mich stand schon lange fest: „Ich möchte ins Ausland gehen!“ Wann, wie lange und wohin, blieb jedoch erst einmal offen …
Nachdem ich mich gegen ein Auslandsjahr nach der 10. Klasse entschieden hatte, war für mich klar, dass ich nach meinem Schulabschluss ins Ausland gehen möchte. Die letzten zwei Jahre meiner Schulzeit vergingen wie im Flug – und meine Pläne ins Ausland zu gehen, wurden immer wieder scheinbar sabotiert …
Ich bewarb mich für einen Freiwilligendienst über Kulturweit. Eigentlich war ich ziemlich zuversichtlich, eine Zusage zu bekommen. Mitte März kam dann jedoch die E-Mail mit der Absage.
Rund zwei Monate später bekam ich die Ergebnisse meiner Abiprüfungen – und auch die waren alles andere als das, was ich erwartet hatte. Durchgefallen und Nachprüfungen … nach der ersten nicht erfolgreichen Nachprüfung war auch ich nicht mehr besonders zuversichtlich mein Abitur noch im selben Jahr zu erhalten. Trotzdem lernte ich weiter und siehe da – es war nur eine (Lebens-)Schule und eine Geschichte die bleibt😉. Am Ende habe ich meinen Schulabschluss gemeinsam mit meinem Jahrgang feiern können.

Meine Pläne für mein Auslandsjahr waren allerdings weiterhin ziemlich vage. Schließlich entschied ich mich dazu, gemeinsam mit meiner Freundin Alissa nach Spanien, genauer gesagt nach San Sebastián, zu gehen. Sie hatte sich ebenfalls bei Kulturweit beworben und eine Zusage bekommen. Somit stand zumindest schon ein kleiner Teil meines nächsten Jahres fest.
Kurz darauf flogen Mama, Marek und ich gemeinsam für unseren Familienurlaub nach Vietnam. Und manchmal ergeben sich die Dinge genau dann, wenn man sie am wenigsten erwartet und so entstand mein Reiseplan für das nächste Jahr fast wie von selbst:
September bis Dezember 2026: San Sebastian, Spanien
Januar bis Ende Februar 2027: Ponta Grossa, Brasilien
März bis August 2027: Neuseeland und Australien
Brasilien ergab sich dadurch, dass Verwandte einen Babysitter suchten und mich gefragt haben, ob ich Zeit und Lust hätte eine Weile zu ihnen zu kommen um zu unterstützen. Dieses Angebot konnte ich natürlich nicht ausschlagen.
Neuseeland kam wiederum ganz anders zustande: eine Freundin aus der Schule macht dort ihr „Work and Travel“ und ich habe kurzerhand nachgefragt, ob wir nicht eine Zeit lang gemeinsam reisen wollen. Und so wurde aus einer spontanen Frage plötzlich ein weiterer Teil meines Plans.
So der grobe Plan – Änderungen: natürlich vorbehalten.
Denn wenn ich in meinem letzten Schuljahr eines gelernt habe, dann das man nichts erzwingen kann. Manche Dinge brauchen einfach ihre Zeit und oft tun sich plötzlich Wege und Möglichkeiten auf, die am Ende viel besser sind als alles, was man sich vorher hätte ausmalen können.
Ihr könnt euch in diesem Reiseblog also auf ganz viele unvorhergesehene Dinge freuen, von denen ich momentan selbst noch nicht weiß, dass sie passieren werden.
Aber genau das macht das nächste Jahr – und das Reisen und Leben allgemein – für mich so spannend.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf meiner Reise durch die Welt und durch diesen Lebensabschnitt begleitet.















