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Zwischen Nervenzusammenbruch und dem Traum am Meer ...

Mara Minge
26. Aug.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Sept.

Nach einer wirklich sehr erholsamen ersten Nacht wachten wir in unserem umfunktionierten Camper auf. Auch wenn uns die Gesellschaft unserer Campingnachbarn gestern Abend sehr gelegen kam, waren sie uns nun eher lästig. Wir packten also all unsere Sachen zusammen und fuhren ein kleines Stück weiter, um wirklich vollkommen allein zu sein.

 

Kurz darauf fanden wir einen Platz, der ruhig genug erschien. Dies hielt jedoch nicht lange an. Eine Spaziergängerin mit Hund stellte sich ungeniert direkt neben unser Auto.

 

Aber davon ließen wir uns nicht beirren, denn unsere beiden Mägen knurrten. Also wieder den Campingkocher raus und los ging es.

 

Auf den Campingkocher ist Verlass! Zum Frühstück gab es für uns Porridge mit Apfelmus und Kaffee.

 

Mit gefüllten Mägen und nach einer kleinen Katzenwäsche ging es dann Richtung Kopenhagen. Unsere Zeit in Kopenhagen gestaltete sich jedoch etwas anders als erwartet …

 

Angekommen fanden wir einen Parkplatz – allerdings einen, auf dem man nur drei Stunden stehen durfte. Aber egal, wir entschieden uns trotzdem erst einmal dazu, die Fahrräder abzuschnallen und Richtung Citycenter zu fahren.

 

Das erste „Must-see“ in Kopenhagen konnten wir bereits direkt an unserem Parkplatz abhaken: die kleine Meerjungfrau.

 

Mit dem Fahrrad ging es dann weiter zum Rosenborg Slot, einem Schloss in Kopenhagen, in dem die königlichen Schätze Dänemarks beherbergt sind. Weiter ging es dann in Richtung Strøget, wo ein kleines bisschen gebummelt werden konnte.

 

Wir stellten die Fahrräder ab und schlenderten durch die kleinen und größeren Gässchen Kopenhagens – inklusive einer kleinen Pause in einem dänischen Café.

Aufgrund unserer ablaufenden Parkzeit mussten wir zurück zu den Fahrrädern. Auf dem Rückweg zum Auto ging es an den berühmten bunten Häusern von Nyhavn vorbei.

 

Danach der Plan: alles einpacken und auf zum nächsten Parkplatz. So einfach der Plan klingt, so kompliziert war seine Umsetzung.

 

Wir fuhren los – leider immer weiter ins Stadtzentrum hinein. Ich würde behaupten, der Berliner Verkehr ist nichts im Vergleich zu dem, was uns in Kopenhagen erwartete. Abertausende Fahrräder, deren Fahrer scheinbar immer der Meinung waren, Vorfahrt zu haben und im Recht zu sein.

 

Ein Fahrradfahrer war sogar so erbost über meine Fahrweise, dass er der Meinung war, an unsere Scheibe klopfen zu müssen, um uns mit sehr bösem Blick klarzumachen, dass die Fahrradfahrer hier immer im Recht sind.

 

Hinzu kam auch noch das gefühlt etwas übertriebene Verhältnis von Ampeln zu Kreuzungen. Auf eine Kreuzung kommen hier gefühlt 18 Ampeln.

 

Aufgrund dieses Tohuwabohus entschieden wir uns dazu, aus der Stadt herauszufahren und auf dem Rückweg noch einmal einen Stopp in Kopenhagen einzuplanen – dann jedoch ohne Auto!

 

Den nächsten Länderpunkt, den wir abhaken wollten, war Schweden. Also ging es über die Öresundbrücke von Dänemark nach Schweden.

 

Erster Halt in Schweden: IKEA.

 

Wir wollten uns unbedingt einmal ein IKEA in seinem Heimatland anschauen – und brauchten außerdem erneut Besteck. Unser gemaustes Set blieb leider nicht lange bei uns. Bereits am ersten Abend legten wir in unserem Packwahn die Gabeln aufs Autodach und fuhren los …

 

Das IKEA-Einrichtungshaus war letztendlich ziemlich vergleichbar mit dem uns bekannten in Dresden. Mit vier Löffeln im Gepäck – diesmal nicht geklaut! – verließen wir das Möbelhaus.

Nach einem kurzen Tankstopp, nach den ersten knapp 1.000 km, ging es weiter Richtung Malmö.

 

Wir parkten etwas außerhalb und fuhren mit den Fahrrädern in die Stadt. Erst am Strand entlang, dann vorbei am „Turning Torso“ und anschließend durch die Straßen Malmös. Allgemein ist die Stadt weder so überlaufen noch so riesig wie Kopenhagen.

 

Auf dem Rückweg zum Auto hatten wir das Glück, zeitlich genau den Sonnenuntergang abzupassen. Wunderschön … Die Bilder sprechen für sich.

 

An diesem Abend fuhren wir weitere 50 km Richtung Norden und nächtigten diesmal in Helsingborg, direkt am Meer …

 

Morgen früh geht es weiter Richtung Norden. Wir sind gespannt, was der nächste Tag für uns bereithält. Einige Punkte stehen noch auf unserer To-do-Liste …

 


4 Kommentare


christoph.rautenberg
26. Aug.

„Abend legten wir in unserem Packwahn die Gabeln aufs Autodach und fuhren los …“


Ich hoffe, das gab keine Kratzer auf dem Dach 🧐?

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Gast
04. Sept.
Antwort an

Natürlich nicht

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alissa
26. Aug.

blog schreiben ist deine passion 🙇🏼‍♀️🙇🏼‍♀️

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Gast
04. Sept.
Antwort an

🫶🏼😘

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