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Ganz oder gar nicht!

Mara Minge
30. Aug.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Sept.

Der gestrige Abend war dann doch entspannter, als wir dies erst angenommen hatten. Zuerst ging es mit den Fahrrädern 20 Minuten Richtung Stadtzentrum. Dabei fuhren wir einen großen Teil der Strecke durch den Stadtwald Kopenhagens.

 

Das Ganze war uns nicht ganz so geheuer, da die Wege kaum bis gar nicht ausgeleuchtet waren und mein Fahrradlicht leider den Geist aufgegeben hatte. Trotz der Schwierigkeiten kamen wir im in der Kopenhagener Gegend „Vesterbro“ an. Zuerst waren wir sehr verwundert, wie wenig doch für einen Samstagabend los war. Es ist jedoch anzumerken, dass es bereits gegen 1 Uhr nachts war.

 

Nachdem wir drei Straßen weitergelaufen waren, kamen wir der „interessanteren“ Gegend für diesen Abend näher.

 

Einmal alles begutachtet, entschieden wir uns in der Bar „Warpigs Brewpub“ niederzulassen, erst einmal etwas trinken und das Treiben um uns herum zu beobachten.

 

Kurze Zeit später wurden jedoch alle Barbesucher regelrecht rausgeworfen, da die Bar bereits um zwei Uhr schloss. Uns war an diesem Abend dann auch eher weniger nach wilder Party. Allgemein war die Gegend sehr mit der Neustadt in Dresden zu vergleichen – und damit nicht wirklich unser Fall. Deshalb radelten wir zurück zum Hotel, auch weil unser Weg erneut durch den dunklen Park Kopenhagens führte…

 

Unversehrt und todmüde lagen wir gegen 3 Uhr in unseren Doppelstock- Betten.

 

Am nächsten Morgen war das Wetter erneut nicht sonderlich einladend, um viel Zeit draußen zu verbringen. Dennoch entschieden wir uns dazu, zum ersten Mal während unserer Reise unser Frühstück nicht selbst zuzubereiten. Wir fuhren in das „Bellas Coffee Lab Roastery Cafe“ ganz in der Nähe unseres Hotels.

 

Warmer Kaffee, Zimtschneckenbrötchen und Käsebrötchen. Super lecker und sehr zu empfehlen!

Wir genossen noch einmal kurz die Zeit im Trockenen, bevor wir uns beide erneut auf die Fahrräder schwangen. Da der Wetterbericht für die nächsten zwei Stunden erst einmal ziemlich schlecht aussah, entschieden wir uns zunächst unser Hotel aufzusuchen, etwas Energie zu tanken und anschließend in aller Frische einen erneuten Versuch zu starten, um die Straßen Kopenhagens unsicher zu machen.

 

Leider blieben wir auch während unseres zweiten Versuchs nicht vom Regen verschont.

 

Alissa war von oben bis unten einmal komplett durchgeweicht und mir brannten die Augen vom Regen. Aber auch davon ließen wir uns nicht unterkriegen.

 

Erster Stopp: Fotobox.

Um unseren gemeinsamen Trip nach Kopenhagen auf einem Bild festzuhalten. Glücklicherweise kamen wir gerade noch rechtzeitig an. Wir waren die Vorletzten, die sich an diesem Tag in der Fotobox ablichten lassen konnten.

 

Mit dem Fotostreifen in der Tasche ging unsere Stadttour weiter Richtung Wasser und zum Foodmarket „Reffen“. Wir dachten uns: Wenn wir es uns schon einmal gut gehen lassen, dann auch richtig. Der Campingkocher blieb für diesen Tag verstaut und wir verkosteten zum Abendbrot ein Falafelbrot und Parmesan-Pommes.

 

Alissa schmeckten beide Sachen. Ich war so semi begeistert. Es war halt keine Pasta.

 

Nachdem unsere beiden Bäuche schon mehr als voll waren, konnten wir dem verlockenden Nachtisch doch nicht widerstehen. Schon auf unserem Weg zum Foodmarket war uns der sehr einladende Eisladen aufgefallen. Ganz nach dem Motto „ganz oder gar nicht“ war es dann auch nicht nur eine Kugel Eis, sondern gleich drei: Schoko, Piña Colada und Nutella.

 

Auf dem Rückweg blieben wir nun zum Glück vom Regen verschont. Unseren letzten Abend in Kopenhagen beziehungsweise Skandinavien werden wir etwas ruhiger angehen lassen.

Obwohl – eine Kleinigkeit steht noch auf unserer Kopenhagen-Checkliste, die wir heute noch erledigen müssen …

 

 

 

2 Kommentare


Roland Böttger
03. Sept.

Also, liebe Mara, ich (Opa von Alissa)bin total begeistert von Deinem Blog! Auch wenn wir von Alissa schon viel gesehen und gehört haben, sind Deine Erzählungen nochmals eine lustige Reminiszenz Eurer Reise. 😀

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Gast
04. Sept.
Antwort an

Lieber Opa von Alissa, das freut mich sehr, dass dir der Blog so gut gefällt.

Alissa hat mir sehr dabei geholfen, die Einträge zu verfassen.

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