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Aufbruch in den "echten" Norden...

Mara Minge
26. Aug.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Sept.


Bevor es ab September auf große Reise geht, dachte ich mir, kann ich für meinen Reiseblog bereits jetzt ein bisschen üben.

 

Eigentlich war der Plan von meiner Freundin Alissa und mir, nach unseren Abiturergebnissen einen Skandinavien-Roadtrip zu unternehmen. Wie bereits bekannt, kam jedoch alles anders …

Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und deshalb holen wir unseren Trip nun nach!

 

Am 24.08.2026 um 6 Uhr früh sind wir mit dem Auto von Papa, einem VW Sharan (welcher für die nächsten Tage unser Minicamper sein wird) und unseren Fahrrädern im Gepäck Richtung Norden gestartet. Unser erster Stopp hieß „Puttgarden“, rund 600 km von Dresden entfernt. Von Puttgarden sollten wir um 14 Uhr mit der Fähre nach Dänemark, genauer gesagt nach Rødby, übersetzen.

 

Die sechs Stunden Autofahrt vergingen schneller als gedacht und auch das Auffahren auf die Fähre war unkompliziert. Glücklicherweise waren wir bereits etwas früher an der Fähre angekommen, denn diese legte 45 Minuten früher als ursprünglich geplant ab. Aber wir waren mit dabei – alles andere war uns an dieser Stelle egal.

 

Auf dem Weg zur Fähre fiel uns auf, dass wir leider die ein oder andere Sache vergessen hatten. Einige davon gravierender als andere. Leider hatten wir jedoch auch jegliches Besteck – bis auf ein Messer zu Hause gelassen.

 

Auf der Fähre angekommen, bot sich uns wie auf dem Silbertablett serviert die Möglichkeit, doch noch an unser Besteck zu kommen.

Wenn man schon die Chance bekommt, warum sollte man sie dann nicht nutzen? So gingen wir mit zwei Gabeln mehr von Bord.

 

Gegen 14 Uhr legte unsere Fähre in Rødby an. Von dort aus fuhren wir noch ca. 1,5 Stunden Richtung Kopenhagen. Gegen 16 Uhr kamen wir in Greve bei Kopenhagen an. Dort bot sich uns der Anblick eines malerischen Strandes. Da das Wetter gut war, beschlossen wir kurzerhand, ein Bad zu nehmen.

Vorher aber noch ein kurzes Picknick am Strand, denn lange Autofahrten machen hungrig. Also holten wir unseren bereits in Deutschland eingekauften Proviant hervor und genossen unser Picknick am Strand. Danach wagten wir den Sprung ins kühle Nass. Kälte sowie Quallen nahmen wir dabei in Kauf.

 

Abgetrocknet und mit frischen Sachen machten wir uns anschließend auf die Suche nach einem Schlafplatz für die Nacht. Das Ganze sollte eine längere Angelegenheit werden …

Zwischenzeitlich waren wir beide etwas verzweifelt und fragten uns, ob wir überhaupt noch etwas für die Nacht finden würden. Deshalb entschieden wir uns erst einmal dazu, unser Abendessen zuzubereiten.

 

Nudeln mit Pesto – was sonst?

 

Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war, funktionierte das Kochen mit dem Campingkocher erstaunlich gut. Man muss sich lediglich auf etwas längere Wartezeiten als beim Induktionsherd einstellen.

 

Gestärkt ging es weiter auf die Suche nach der Antwort auf die Frage: „Wo schlafen wir heute Nacht?“

 

Die Dunkelheit, die uns mittlerweile bereits einhüllte, erschwerte das Ganze ziemlich. Mithilfe von Apps gelang es uns dann doch, nach guten 1,5 Stunden einen Schlafplatz zu finden, der unseren Ansprüchen genügte. Ein kleiner Parkplatz im Wald, gelegen an einem See und gemeinsam mit zwei weiteren Campern, wurde schließlich unser Nachtdomizil.

 

Unser erster Tag als Camper geht somit zu Ende. Bis jetzt gefällt uns das Ganze trotz kleiner Schwierigkeiten sehr gut und wir sind gespannt, was die nächsten Tage für uns bereithalten.





 

2 Kommentare


christoph.rautenberg
26. Aug.

Sehr schön geschrieben 🤗 und tolle Bilder. Als wäre man dabei. Aber geklaut wird nicht ☝🏻.

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alissa
26. Aug.

😍😍😍

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